Seiten
Dieses Blog empfehlen
Share |

   

  

Die Farben des Frühlings

 

 

So sieht der Frühlingstyp aus:

 

Haut:
hell, zart, fast blass und transparent, goldbeige, gelblicher bis zart goldener Unterton, meist sonnenempfindlich, können aber auch schnell braun werden. Sommersprossen sind häufig und goldbraun. Frühlingstypen neigen zu Rötungen und roten Flecken im Gesicht.


Augen:
hell und strahlend. Blau, Grün, Braun (Bernsteinfarben).

Haar:
Typisch sind goldblonde Haare, Goldbraun, Goldbeige, Hellrot. Von Natur aus hat dieser Typ Strähnen in verschiedenen Nuancen im Haar, besonders, wenn das Haar oft der Sonne ausgesetzt ist. Das Haar ist meistens fein.

 

 

Das sind Ihre besten Farben: hell, warm, leuchtend

 

Idealfarben:

Warme, klare, helle Nuancen wie Apricot, Lindgrün, Goldbeige, Zarttürkis unterstreichen die zarten Eigenfarben dieses Typs, lassen den Teint strahlen, Müdigkeitsfältchen verschwinden.

 

Problemfarben:

Dunkle, schwere Töne wie Schwarz, kühle Intensivtöne wie Pink, Mauschelfarben wie Oliv, Pastellfarben wie gedämpftes Hellblau. Sie erdrücken den Frühlingstyp optisch oder lassen ihn unscheinbarer aussehen.

 

  

Die Farben im Einzelnen: Welche Nuance steht Ihnen?

 Blau
ist eine kühle Farbe und daher nicht so gut für Sie geeignet. Allerdings können Sie bei Blautönen, die einen hohen Gelb-Anteil aufweisen, zugreifen: z.B. alle Aqua-Töne, helles Türkis oder strahlendes Kornblumenblau.

Rot
Ihr Rot ist ein warmes, helles Tomatenrot, ein Orangerot und ein Korallenrot. Alle bläulichen Rot-Töne sind nichts für Sie.

Grün
Ihr ideales Grün weist einen hohen Gelb-Anteil aus und muss immer warm wirken: Maigrün, Apfelgrün, Grasgrün sehen am Frühling ausgesprochen gut aus.

Gelb
Die meisten Gelb-Töne wirken können Sie tragen, es muss leuchtend und heiter wirken, z.B. Löwenzahngelb, Goldgelb, Sonnengelb (kein Zitronengelb oder Senfgelb!)

Rosé
Diese zarte, sehr weibliche Farbe ist wie geschaffen für Sie. Allerdings sollten Sie nur warme Rosé-Töne wählen: Hummer, Lachsrosa, Koralle, Apricot schmeicheln Ihrem Teint besonders und sehen sehr frisch aus. 


Lila/Violett
Lila oder auch Violett ist eine Mischung aus Rot und Blau. Es ist keine sehr typische Farbe für Sie, aber ein warmes, leuchtendes, helles Violett wie etwa von Krokussen oder Primeln können Sie gut tragen.

 

Orange
Diese Farbe wirkt sehr „laut“ und ist mit Vorsicht zu verwenden. Ein Apfelsinenorange steht Ihnen zwar gut, sollte aber möglichst mit einer Neutralfarbe abgemildert werden (z.B. mit Wollweiß)

 

Braun
Braun ist eine Farbe aus der Natur ist eine warme Farbe. Sie sollten allerdings die helleren Braun-Töne bevorzugen wie ein Honigbraun, Karamell oder Kamel. Diese Töne kann man gut als Basisfarbe einsetzen.

 

Grau
Grau ist eine neutrale Farbe – und kühl. Sie ist nichts für Sie.

Beige
Beige ist eine sehr warme Farbe und daher für Sie ideal. Es sollte nur nicht zu dunkel oder zu kühl mit Blau-oder Graustich sein. Sehr schön ist Eierschale.

 

Weiß
Das typische Reinweiß ist für Sie zu hart. Wenn Sie Weiß tragen wollen, wäre Wollweiß, Elfenbein, Champagner, also ein abgedunkeltes, gedämpftes Weiß für Sie besser und kleidsamer.

 

Schwarz
Schwarz ist eine sehr dunkle und harte Farbe. Sie steht Ihnen leider nicht, da sie Ihnen jede Frische raubt und Sie müde und abgespannt aussehen lässt.

 

Gold
Gold ist für Sie die ideale Schmuckfarbe. Auch ein Oberteil in Gold könnte gut aussehen, ein Zuviel davon könnte allerdings billig und protzig wirken.


Silber
Diese Farbe ist sehr kühl und ist daher nichts für Sie.

 

Im nächsten Artikel schreibe ich über das Aussehen und die Farben des Sommertyps. Seien Sie gespannt!

Post to Twitter In Twitter veroeffentlichen

17 Kommentare to “Die 4 Farbtypen: Der Frühlingstyp – 1. Sein Aussehen, seine Farben”

  • Astrid:

    Guten Tag Frau Horn,

    wollte Ihnen nur mitteilen, dass mir Ihr Blog sehr gut gefällt…bin gespannt, welche Themen noch so kommmen. :-)

    Viele Grüße
    Astrid

  • Gloria:

    Liebe Frau Horn,

    vor langer Zeit wurde bei mir eine Farbberatung durchgeführt, nach der ich ein Frühlingstyp bin. Typgemäß bin ich mit meinen Haaren immer in die Richtung Goldblond gegangen. Jetzt würde ich gern die Haarfarbe wechseln… etwas ins rötliche gehen, habe aber Sorge die “falsche Farbe” zu erwischen. Vielleicht können Sie mir ja ein paar kurze Hinweise geben, worauf ich bei der Auswahl der Farbe genau zu achten habe. Im Voraus schon vielen Dank und viele Grüße

    Gloria

  • Liebe Gloria,

    typisch für Frühlingstypen ist das goldbraune oder goldblonde Haar, das Haar weist keinen Aschton auf, sondern schimmert immer warm, niemals kühl. Insofern ist Goldblond für Sie eigentlich ideal. Frühlinge müssen beim Haarefärben besonders darauf achten, ihrem Typ nicht die warme, lebendige Ausstrahlung zu nehmen. Als Rotton käme für Sie Kupferrot oder Rotblond in Frage, also ein helles, warmes Rot (manchmal auch als “Erdbeerrot” bezeichnet). Ein zu dunkler oder blaustichiger Rotton erdrückt Sie und lässt Sie unscheinbar und müde wirken. Anstelle des kompletten Färbens könnten Sie in Ihr Haar auch rotblonde Strähnen einfärben lassen, dies sähe natürlich und frisch aus, denn der Frühling hat von Natur aus gesträhntes Haar in unterschiedlichen Tönen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei!

    Liebe Grüße, Ihre Lydia Horn

  • Gloria:

    Hallo Frau Horn,

    vielen Dank nochmals für Ihren Tipp bezüglich meiner Haarfarbe. Mittlerweile habe ich rötliche Strähnen, die ins kupferfarbene gehen, eingefärbt. Insgesamt wirkt die Haarfarbe jetzt heller als früher und gefällt mir sehr gut! Ich finde, die Farbe passt zu mir und meine Frühlingsfarben kann ich immer noch tragen. Ganz lieben Dank! Gloria

  • Liebe Gloria,

    danke für Ihr nettes feedback. :-)

    Ihre Lydia Horn

  • Nina:

    Vielen Dank für die tolle Seite! Und auch, dass Sie die Frage von Gloria so lieb beantwortet haben (die Antwort war für mich auch sehr interessant). Ich hatte nie wirklich eine Typberatung, glaube aber inzwischen, auch ein Frühlingstyp zu sein, nachdem ich jahrelang gegen den Rotton im Blond gekämpft habe (und schließlich fast platin und blaß/farblos herumgelaufen bin – jedoch natürlich mit frühlingstyptypischen roten Backen ;-) ).
    Seit gestern dann mutig helles kupferrot (beim Friseur) auf das Blassblond gegeben – (Ergebnis Rotblond) und jetzt überzeugt: Das ist viel authentischer und lebendiger! Und die Augen leuchten plötzlich so blau, dass es mich selbst umhaut
    … Nur die schwarzen Business-Outfits werde ich jetzt wohl nicht mehr aus dem Schrank holen können ;-)
    Herzliche Grüße
    Nina

  • Liebe Nina, das, was Sie beschreiben, klingt danach, als ob Sie sich endlich zu Ihrem warmen, frischen Typ bekennen! Der Frühling sieht in der Tat mit den kühlen Blondtönen sehr trist und farblos aus. Umso schöner, dass Sie sich nun getraut haben…Glückwunsch! Bestimmt haben Sie schon jede Menge Komplimente bekommen. :-) Und ja, schwarze Business-Outfits unterstreichen Ihren frischen Typ nicht wirklich, greifen Sie doch zu hellem Marineblau oder – noch besser – zu milchkaffeefarbenen Hosenanzügen oder Kostümen. Die können Sie mit allen Frühlingsfarben super kombinieren. Viel Erfolg und alles Gute. :-)

  • Hallo
    ich habe Erfahrungen damit gemacht mich Frühlingshaft zu kleiden. Die Realität schreibt mir aber vor, mich mit schwarz und weiß zu arrangieren. Damit meine ich, dass ich erst kürzlich eine Jacke und eine Leggin fand und mich fragte ob ich die mit Frühlingsfarben kombiniere?
    Ihr schreibt das alles so einfach hin. Als bestünd die Welt nur aus toffee und camel.
    Wo finde ich bei euch das Licht und den Schatten? das Hell/ Dunkel?

  • Vielen Dank, Claudia, für den Einwand. In der Tat hat der Frühling in seiner Palette keine harten Kontraste wie schwarz und weiß, marine und weiß etc. Das liegt daran, dass der Frühlingstyp vom Aussehen her keine harten Kontraste aufweist wie z.B. der Wintertyp. Auch der Herbst kann diese Kontraste haben, der Frühling und der Sommer wirken bei Haut und Haaren eher “Ton in Ton”… Der “härteste” Kontrast wäre beim Frühling Camelbraun und Elfenbein. Wenn Sie sich mit Schwarz und Weiß (beruflich?) arrangieren müssen, dann können Sie evtl. mit farbigen Tüchern oder Tops in Frühlingsfarben einen guten Effekt erzielen, denn in Gesichtsnähe wirken die Frühlingsfarben ja am besten. Eine Jacke und Leggins in Schwarz z.B. kann man ganz hervorragend mit den Frühlingsfarben kombinieren. Letztlich ist es aber doch auch jedem frei gestellt, ob er sich auf “seine” Frühlingsfarben einlassen will. Interessanterweise haben gerade die Frühlingsfrauen die meisten Vorbehalte gegen diese Art von “Schubladeneinteilung”…ich gehörte vor 25 Jahren auch dazu! ;-) Alles Gute und liebe Grüße Lydia Horn

  • Marie:

    Hallo :-) ,
    ich bin mir was meine Haarfarbe angeht nicht sicher, ob ich eher ins aschblonde oder ins goldblonde gehen sollte. Ich kann mich zwar aufgrund goldener Sommersprossen, einem gold-gelben Teint und braun-grün-grauen Augen dem Frühlingstyp zuordnen, jedoch habe ich blau-grünlich durchschimmernde Adern und meine Naturhaarfarbe entspricht einem kompletten aschblond. Ich habe irgendwo gelesen, dass es keine Mischformen von Frühlings- und Sommertypen gibt, aber wie würde man dass bei mir bezeichnen oder woran sollte ich mich am ehesten orientieren? Ich wäre sehr froh, wenn Sie mir helfen könnten.
    Liebe Grüße, Marie

  • Hallo Marie, wenn Ihre Haut und die Sommersprossen wirklich golden bzw. gelbstichig sind, spricht das in der Tat für einen Frühling. Der Frühling kann durchaus “aschblonde” Haare haben, im Vergleich zum Sommertyp wirkt die Farbe trotz allem etwas “wärmer” und besonders in der Sonne schimmert die Haarfarbe rötlich, auch bekommt der Frühlingstyp schnell goldene Strähnchen in der Sonne…wenn das alles auf Sie zutrifft, könnten Sie ein Frühlingstyp sein. Ganz genau weiß man das natürlich erst nach einer professionellen Farbberatung. Die würde ich empfehlen, wenn Sie sich jetzt noch unsicher sein sollten…Liebe Grüße Lydia Horn

  • Tanja:

    Hallo,
    ich stehe noch am Anfang von allem. Mir ist es leider finanziell nicht möglich eine Typberatung zu machen. Ich beschränke mich also auf Onlinetests.. Nicht die beste Art, aber ich bin was Farben/Frisuren/Make-Up angeht keine typische Frau… Naja aber in meinem Kleiderschrank herrschen schwarz und weiß vor. Andere Farbeb trage ich kaum und langsam nervt es. Die Farben machen mich sehr blass und ich heben Augenringe hervor. Nun haben diese Internettests ergen: 2x Herbsttyp, 3x Frühlingstyp. Und nu? 
    Ich habe blonde Haare, sehr fein, früher mit leichtem Rotstich und goldenem Schimmer, das Haar ist nicht mehr so hell wie zu Kinderzeiten, aber hat andersfarbige Strähnen( hell bis Gold), helle empfindliche Haut, Sommersprossen habe ich auch. Helle Augen( um die Iris ist ein dunklerer Kreis und auch zum weißem vom Auge ein dunklerer Kreis) grün bis blau(leichte Sprenkel)Können Sie mir nur einen kleinen Tip geben,welcher Typ wahrscheinlicher ist?

  • Hallo Tanja, auch wenn es nur aus der Ferne ist: das, was Sie beschreiben, hört sich ziemlich exakt nach einem Frühlingstyp an! Vielleicht probieren Sie die Farben mal sukzessive aus und testen Sie, ob Sie Komplimente bekommen…;-)

    Liebe Grüße
    Lydia Horn

  • Pia:

    Menu

    Farb- und Stilberaterin Frau Strauss: „Makellos schön sind nur wenige. Aber gut aussehen kann jeder – auch mit Rosacea!“

    Publiziert am 01.01.2013
    Mein Name ist Rahel Strauss. Ich bin Inhaberin der Image-, Stil- und Farbberatungsagentur Perfectissimo Styles in Köln. Durch meine Arbeit als gelernte Schneidermeisterin, Kostümbildnerin, Visagistin und zertifizierte Farb- und Stilberaterin weiß ich, wie facettenreich Menschen und Mode sein können. Besonders Rosacea-Betroffene sollten bei Kleidung und Make-up Farben wählen, die zu ihrem Hauttyp passen und sich positiv auf ihr Erscheinungsbild auswirken. Gerne teile ich meine umfangreiche Erfahrung mit Ihnen!
    Vorstellungsgespräch oder Kundentermin: Agieren Sie proaktiv, wenn es die Situation erfordert!
    Als Imageberaterin kann ich Ihnen sagen: Egal ob Meeting mit einem Kunden oder Vorstellungsgespräch… Es ist ratsam, sein Gegenüber proaktiv aufzuklären, was genau sich hinter den Rötungen in Ihrem Gesicht verbirgt – denn die roten Wangen sind ein Teil von Ihnen! Wenn Sie einen starken Schub haben und Ihr Gegenüber Sie vielleicht verwundert ansieht, sollten Sie diesem mitteilen, dass Rosacea eine Volkskrankheit ist, die mit Rötungen einhergeht. Sie können sagen, dass rund 4 Millionen Menschen in Deutschland an Rosacea leiden und die Krankheit nicht ansteckend ist. Die Folge: Sie haben nicht mehr das Gefühl, dass jemand auf Ihre Haut starrt! Sie liefern selbst die Erklärung für Ihre Rötungen und niemand denkt, dass die Röte im Gesicht auf Aufregung zurückzuführen ist. Zudem bauen Sie kommunikativ eine Brücke zu Ihrem Gegenüber, die nicht nur Ihre Aufregung mindert, sondern auch potentielle Hitzewallungen und ein damit verbundenes Erröten verhindern kann.
    Generell: Finger weg von Make-up
    Viele Betroffene möchten Ihre Rötungen kurzfristig mit Make-up abdecken. Natürlich ist es ratsam, zunächst immer den Hautarzt aufzusuchen und diesen – neben einer Empfehlung für das richtige Medikament – danach zu fragen, welche Pflegeprodukte und welches Make-up Ihre individuelle Rosacea-Haut verträgt. Ich empfehle allerdings generell, im Beruf zu speziellen Anlässen, wie einem Kundentermin, kein Make-up aufzulegen, wenn Ihre Haut Schminke nicht gewohnt ist, bzw. aufgrund der Rötungen kein Make-up verträgt. Unter Umständen reagiert Ihre Haut dann nämlich doppelt und blüht auf, weil die Schminke die Poren verkleben kann.
    Wenn Make-up, dann…
    … nur wenig. Durch meine Arbeit weiß ich, dass viele Moderatoren und Schauspieler unter Rosacea leiden. Sie werden mit Camouflage-Make-up geschminkt. Mit Hilfe dieser Paste, kann ein Visagist eine Art „neues Gesicht“ formen. Die Rötungen lassen sich so komplett überdecken und fallen nicht mehr auf. Wenn auch Sie Ihre Rötungen mit „Camouflage“, einem sehr deckenden und pastösen Grünstift, retuschieren möchten, achten Sie darauf, dass Ihr Gesicht danach nicht maskenhaft und unnatürlich aussieht. Denn wenn Sie das Camouflage-Make-up zu dick auftragen, wirkt Ihr Gesicht grün. Ich empfehle deshalb darauf zu achten, die Farbpaste schön gleichmäßig zu verteilen, so dass die Haut ebenmäßig aussieht und die Rötungen ausgleicht.
    Generell gilt für Rosacea-Haut:
    UV-Strahlung setzt Ihrer Haut besonders zu: Tragen Sie als Grundierung eine Gesichtspflege mit Lichtschutzfaktor auf – diese gibt es (speziell für empfindliche und erkrankte Haut) in der Apotheke
    Rosacea-Patienten sollten prinzipiell Grüntöne für ihr Make-up wählen, da Grün die Komplementärfarbe von Rot ist und die Rötungen im Gesicht abmildern kann
    Wählen Sie ein leichtes Produkt, welches gut deckt und einen hohen Tragekomfort hat
    Make-ups sollten leicht, ölfrei und am besten mit einem Lichtschutzfaktor versehen sein
    Ein genauer Blick auf Haut und Haare!
    Prinzipiell kann jeder Rosacea bekommen, dennoch sind hauptsächlich Personen vom sogenannten „keltischen Hauttyp“ betroffen, wie sie unter anderem in Mitteleuropa vorkommen. In Mitteleuropa gibt es zudem den hellhäutigen, dunkelhäutigen und mediterranen Typ. Auch der helle Hauttyp ist stark von Rosacea betroffen.
    Eine Person des „keltischen Hauttyps“ zeichnet sich dadurch aus, dass sie auffallend helle Haut hat und oft viele Sommersprossen ihr Gesicht zieren. Die Haare sind leicht rötlich oder hellblond. Die Augenfarbe ist meistens blau, selten auch mal braun.

    Der „hellhäutige Typ“ ist im Vergleich zum „Kelten“ nicht ganz so blass; hat blonde Haare und blaue bzw. grüne Augen. Sommersprossen treten eher selten auf.
    Was die beiden Typen gemeinsam haben: Sie sind besonders sonnenempfindlich.

    Graue Maus war gestern – es lebe die Farbe!
    Rosacea-Betroffene mit heller Haut haben von Natur aus eine gewisse gelbstichige Blässe im Gesicht. Bei Rosacea ist es deshalb sehr wichtig, dass sich Betroffene nicht selbst zu blassen und grauen Mäusen machen; denn gerade graue Farbtöne oder Schwarz heben die Rötungen hervor und lassen die Haut noch gelblich-weißlicher erscheinen, als sie eigentlich schon ist.
    Auch niemals Weiß tragen, denn diese Farbe ist sehr kontrastreich und betont nur Ihre Rosacea-Haut. Mein Tipp: Wagen Sie sich an Farbe heran. Wenn Sie sowieso schon sehr blass im Gesicht sind, sollten Sie bei der Kleidung zu Farbe greifen!
    „Ja“ zu Farben, aber Finger weg von Rot!
    Auch wenn ich Ihnen gerade eben empfohlen habe, Farbe zu tragen, gilt für helle Typen prinzipiell: Rot weglassen – auch nicht die Haare rot färben! Denn diese Farbe betont nur die Rötungen, wohingegen Grün, als Komplementärfarbe von Rot, die Rötungen optisch abschwächt. Dadurch nehmen Außenstehende die Gesichtsrötungen nicht mehr so stark wahr. Sobald Sie als Rosacea-Betroffener also zu Grüntönen greifen, sind Sie auf der sicheren Seite, denn dadurch lassen sich Rötungen im Gesicht geschickt wegschummeln!
    Kalte Farben gegen die Röte im Gesicht!
    Farbberater, wie ich, sprechen von zwei Farbgruppen – den warmen und den kalten Farben. Warme Farben haben einen deutlichen Gelbanteil von mindestens 60 bis 100 Prozent. Wie ich Ihnen oben bereits erklärt habe, ist helle Haut oft gelbstichig, weswegen Sie warme Farben wie Rot links liegen lassen sollten! Kalten Farben hingegen fehlt das Gelb. Sie werden deshalb „kalt“ genannt, weil sie teilweise einen blauen Unterton haben. Der Keltische Typ sollte bei der Farbwahl also bei den blaustichigen Tönen bleiben – alle Farben, die mit Blau gemischt sind.
    Eignet sich Grün auch für den Arbeitsalltag?
    Männer wie Frauen müssen im Berufsalltag natürlich keine (hell-)grünen Anzüge bzw. Kostüme tragen. Im Job sollten gerade Rosacea-Patienten auf Blautöne setzen, bspw. auf „hellblau“, da blaustichige Töne, wie oben beschrieben, den Rötungen zumindest minimal entgegen wirken.
    Darf ein Material auch glänzen?
    Fällt Licht auf das glänzende Kleidungsstück, wird das Licht – im Gegensatz zu einem nicht glänzenden Kleidungsstück – ins Gesicht gespiegelt. Wenn auch hier auf die Farbe Rot verzichtet und stattdessen zu einem grün glänzenden Kleidungsstück gegriffen wird, das die Farbe ins Gesicht reflektiert, dann ist das perfekt!
    Wie verhält es sich mit Mustern?
    Keine Muster! So viel uni tragen wie möglich, denn Muster betonen nur die Unruhe im Gesicht.
    Wie Rosacea-Betroffene mit der richtigen Kleidung gut durch die kalten Jahreszeiten kommen:
    Gerade in den Herbst- und Wintermonaten beißt uns draußen der Frost in die Wangen und drinnen heizt die Heizungsluft Rosacea-Betroffene innerlich auf. Wenn Rosacea-Betroffene aus der Kälte kommen und einen warmen Raum (bspw. eine Bar oder ein Restaurant) betreten, leiden sie häufig unter Hitzewallungen: Plötzlich rötet sich die Rosacea-Haut und die Betroffenen haben das Gefühl zu überhitzen. Die Ursache der Hitzewallungen liegt darin, dass sich die Gefäße in der Rosacea-Haut plötzlich weiten und mehr warmes Blut aus dem Körperinneren durch die Haut fließt – was Betroffene als Wärmeschub empfinden. Viele Betroffene schälen sich deshalb im Restaurant präventiv aus ihrem Pulli oder den vielen Kleiderschichten, beginnen dann aber eventuell wiederum zu frösteln.
    Deshalb gebe ich Rosacea-Kundinnen immer folgenden Tipp: Investieren Sie in qualitativ hochwertige Kleidungsstücke! Wenn Sie bspw. ein Seidentop unter einem Longsleeve tragen, hat das den Vorteil, dass Ihnen nicht zu heiß wird, weil sich Seide der jeweiligen Temperatur anpasst. Seide schützt Sie draußen gegen die Kälte und bewahrt Ihren Körper im Innenraum vorm Überhitzen. Ein weiterer Vorteil: Sie können drüber tragen, was Sie möchten! Ein weiteres gutes Material für Rosacea-Betroffene ist Schurwolle. Hauchdünne Bodys aus hochwertiger Schurwolle können – als Ersatz für ein Top – unter der normalen Bekleidung getragen werden.
    Vergessen Sie nicht: „Makellos schön sind nur wenige. Aber gut aussehen kann jeder – auch mit Rosacea!“
    Welche Farben haben sich bei Ihnen bewährt? Haben Sie auch schon einen Farbberater aufgesucht oder vertrauen Sie ganz auf Ihr eigenes Urteil? Schreiben Sie uns, hier im Blog!
    Aktiv gegen Rosacea – Facebook
    Gefällt mir!
    Facebook aktivieren

    Aktivieren Sie Social Media, wenn Sie Inhalte in sozialen Netzwerken teilen möchten.
    Mit der Aktivierung von Social Media stimmen Sie zu, dass Daten an die Betreiber der sozialen Netzwerke
    übertragen werden.
    Weitere Informationen hierzu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.
    Social Media aktivieren
    6 thoughts on “Farb- und Stilberaterin Frau Strauss: „Makellos schön sind nur wenige. Aber gut aussehen kann jeder – auch mit Rosacea!“”
    Bianca sagt:
    1. Januar 2013 um 22:17
    Es ist schön zu lesen, was Sie Hellhaarigen,keltischen Typen empfehlen… Ich habe aber braune Haare und blaue Augen.Was für ein Typ bin ich dann eigentlich? Und was könnten sie mir an Farben empfehlen?
    Antworten
    AktivGegenRosacea sagt:
    4. Januar 2013 um 08:39
    Liebe Bianca,
    generell spielt die Augenfarbe ueberhaupt keine Rolle in Bezug auf den eigenen Farbtyp. Dieser wird ausschiesslich anhand der Hautfarbe und eventuell noch an der Naturhaarfarbe bestimmt. Da Sie Braune Haare haben koennen Sie tatsaechilch jeder Farbtyp sein. Rote Haare z.B. sind leichter einzugrenzen da rote Haare nur der “warmtonig” sein koennen.
    Um hier ein genauers Urteil abgeben zu koennen muesste ich Sie sehen…
    Rahel Strauss
    Antworten
    Bianca J. sagt:
    18. Januar 2013 um 20:57
    Hallo Frau Strauss,
    danke für die Antwort. Mich können Sie im Youtube-Video von „aktiv gegen Rosacea“ sehen-sogar ungeschminkt!
    Ich würde mich über eine Typ-Einschätzung von Ihnen sehr freuen! Vielleicht liege ich mit meinem Stil ja auch völlig daneben…..
    Antworten
    AktivGegenRosacea sagt:
    3. Januar 2013 um 11:46
    Liebe Bianca, vielen Dank für Deinen Kommentar. Gerne werden wir uns bezüglich Deiner Frage noch einmal bei Frau Strauss erkundigen und kommen dann auf Dich zurück. Herzliche Grüße, Dein Aktiv gegen Rosacea-Team
    Antworten
    Bianca J. sagt:
    3. Januar 2013 um 17:53
    Noch eine Bianca!
    UND: Ich habe AUCH dunkelbraune (jetzt rotblond gefärbte) Haare und eher eine „mäßig“ helle Haut. Als Kind hatte ich auch nie Sonnenbrand. Mir stehen Erd-Töne (Ocker, Sand Beige, Grau, alle Brauntöne) bspw. echt prima obwohl ich eine wirklich heftige Rosacea habe. Von Grün im Make-Up wurde mir STRENGSTENS abgeraten, weil Dieses immer Metalle enthält die die Haut nachhaltig wohl noch mehr schädigen. Beim „Tag der Hautgesundheit“ wurde mir vom „Aktiv gegen-Rosacea-Team“ ein leichtes und deckendes Tages-Mak-Up empfohlen-das ist klasse. Ich würde nicht ungeschminkt zum Vorstellungsgespräch gehen-ist doch prima, wenn es möglich ist, die Rötungen für diesen speziellen Anlass gut zu kaschieren.
    Antworten
    Michaela sagt:
    24. April 2013 um 10:12
    Vielen Dank für die Hinweise. Da ich selber unter Rosacea leide, ist mir jetzt bewusst, was ich bislang falsch gemacht habe und kann jetzt dagegen arbeiten. Ich glaube aber, es wird für mich persönlich Zeit, dass ich die Rötungen in meinem Gesicht akzeptiere.
    Antworten
    Pia sagt:
    Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    18. Juli 2016 um 19:14
    Hallo,
    Ich bin noch sehr jung habe jedoch auch rote wangen und werde wahscheinlich auch rosacea bekommen. Was sich jetzt anhört ist wahrscheinlich erstmal etwas merkwürdig . Jedoch möchte ich mir meine haare grau färben bin jetzt aber sehr verunsichert durch die farbtypen (der haut) ich denke ich bin ein Frühlings typ weil ich angst habe das es mir dadurch nicht steht. Hat das etwas damit zu tun? Ich habe blonde haare blaue augen und im gegensatz zu anderen leuten sieht meine haut auch etwas gelb aus werde aber nicht doll braun.können sie mir das beantworten?
    Danke schonmal im voraus (pia.)

  • Yvonne:

    Hallo, ich wurde vor Jahren als Frühlingstyp “erkannt”. Damals war ich blond und hellheutig. Inzwischen bin ich durch eine Erkrankung sehr dunkel geworden, im Sommer dunkelbraun. Kann der Farbttyp sich dadurch ändern? Goldschmuck steht mir zu. B gar nicht mehr. ?

  • Hallo Yvonne,
    das, was Sie beschreiben, deutet auf einen Frühlingstyp hin…natürlich kann der Frühling auch nachdunkeln, meistens im Alter. Trotzdem stehen ihm weiterhin die hellen, leuchtenden Frühlingsfarben, also auch Goldschmuck. Im Gegenteil, der dunkelhaarige Frühling tut gut daran, keine zu tristen Farben auszuwählen, damit er weiterhin frisch aussieht. Insofern kann ich Sie nur ermuntern, weiterhin bei den Frühlingsfarben zu bleiben! Liebe Grüße Lydia Horn

  • Hallo Pia, danke für die Infos von Frau Strauß. Ist bestimmt auch für viele Frauen interessant, deshalb lasse ich den Eintrag hier stehen. ;-) Liebe Grüße !

Kommentieren

Twitter links powered by Tweet This v1.6.1, a WordPress plugin for Twitter.